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Blaugelbe Kamelle

Geschrieben von der SUPERillu am . Veröffentlicht in News

„Die kenn ich aus‘m Fernsehen!“

Baunatal

Stars und Sternchen vom blaugelben Handballhimmel - Teil I

 

 

Zugegeben! Es mag gegenüber „einem Buch lesen“, eine ziemlich triviale Beschäftigung sein, aber in der nunmehr schon über ein Jahr lang andauernden Pandemie und seinen im Dauer-Lockdown geltenden Beschränkungen, dürfte tatsächlich auch „das Fernsehen“ einen ziemlichen Boom erfahren haben. Dieser Zeitvertreib umfasst natürlich längst viel mehr, als nur die Angebote bei ARD, ZDF und das 3. Programm in Schwarzweiß, wie einst zu Beginn dieses faszinierenden Mediums. Insbesondere für einen unheilbaren Sport-Junkie, der sonst die ab gelegensten Sportplätze und Hallen nach Futter in Form von gescheiter Live Action durchstreift, ist die schier unendliche Kanalauswahl in diesen düsteren Zeiten zum kleinen erhellenden digitalen Lichtschweif im Smart TV geworden. Quasi das visuelle Methadon. Dazu gehören ausdrücklich auch Bezahlsender, wie Sky, Magenta Sport, DAZN oder auch die Streamingdienste von Sport Deutschland.TV oder Sporttotal.com. Wunderbar, you are welcome!

 

Trotzdem - es fehlen einem die Amateure. Der heimische Geruch in einer duftenden Ringarena, mit ihrem Smell aus Schweiß, Kaffee, Kölsch und Mettbrötchen mit Zwiebeln. Oder die richtig schweren Partien mit der E-Jugend in der Kuchenheimer Peter-Weber-Halle beim TVP, die tagesfüllende Auswärtsfahrt in die Handball-Enklave des TV Roetgen (wie Brötchen), das Live-Catering-Event in der Kerkner Vogtei oder auch der unvergleichliche „Roar“ früh morgens um 11:00 h in der ausverkauften Halle am Douvermann von Rheinwacht Dinslaken.

Douvermann

Zwei Handballwelten. Da der glitzernde Profisport auf dem Bildschirm. Dort die verklärte Erinnerung mit eingehängten Torlatten beim Minispielfest. Und mit einem Male taucht bei Sky Reporter, Karsten Petrzika, der olle Jamal Naji als Trainer von TuSEM Essen am Mikrofon auf und seziert messerscharf die letzten gesehenen 60 Minuten Bundesligahandball. Da ist sie, die goldene Brücke zwischen Profis und Amateuren. Gut, jetzt gehört Jamal ja ursprünglich zur HSG an den Oberpleiser Sonnenhügel und ist nur so semi gut geeignet, um hier beispielhaft vorzukommen. Aber - geschenkt.

Jamal

Denn es wird tatsächlich einmal höchste Zeit, den sportlichen Bogen von den Bonn-Beueler Amateuren zu den noch etwas ambitionierteren Profis zu schlagen. Wo sind sich die Welten begegnet? Wer hat den Sprung gewagt? Und wer ist eigentlich aktuell höherklassig mit dem blaugelben TSV-Branding auf dem Hinterteil unterwegs?

 

Nun, nicht nur Naji hat als Aktiver unliebsame Erfahrungen in der Ringarena machen müssen.

4 s roehrig

Europameister Andreas Wolff beispielsweise hat als junger Goalie der SG Ollheim-Straßfeld und später auch bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf an der Ringstraße reichlich „schlucken“ dürfen, u.a. von diesem komischen Rechtsaussen namens Jimmy. Ganz rechts auf der Tribüne hatte Papa Wolff seinen Stammplatz. Mensch, hat der manchmal rumgebrüllt ...

 

Und auch der weltmeisterliche Doppelauftritt in Beuel von Papa Pascal Mahé (als Zuschauer) und Sohnemann Kentin Mahé (als Jugendspieler von Bayer Dormagen) geriet damals nicht zur reinen Freude für die Französischen Ausnahmekönner.

 

Legendär auch die Geschichte um die alternden Ex-Bundesligaspieler Thomas Krokowski, Martin Plümpe und Michael Schüppel, die einst mit dem TV Refrath nur anfangs siegesgewiss waren, später auch wegen der saunaähnlichen Bedingungen in der Ringarena mächtig ins Schwitzen und in Folge endgültig ins Straucheln gerieten. Mensch, was für eine Gaudi!

 

coach f berblinger

Wer ein wenig von der großen, weiten bundesdeutschen Handballwelt erfahren möchte, kann sich in der TSV sicher gerne mal mit Frank Berblinger als Cheftrainer der Ersten unterhalten. Wer als Profi u. a. für Schutterwald, Hildesheim, Düsseldorf und Hagen aktiv war, hat sicher was zu erzählen.

 

Aber da waren und sind ja auch reichlich Beueler Eigengewächse unterwegs, die den steinigen Handballweg nach ganz oben gesucht - leider aber nicht immer gefunden haben.

20 p ohm  david

Paula Ohm und David Röhrig waren als hoch dekorierte Auswahlspieler ihrer Jahrgänge auf dem allerbesten Weg dorthin, aber leider, leider haben in beiden Fällen die Knochen oder genauer die Bänder nicht so mitgespielt, wie erhofft - Tragedy! Während Paula mittlerweile ein vorsichtiges Comeback auf dem Spielfeld gefeiert hat, bastelt David akribisch über den zweiten Bildungsweg der Trainerbank am Einstieg in die Profiszene.

Onnebrink

Jemand der seine durchaus berechtigten Profiambitionen von vornherein ausgeschlossen hat, war Thomas Onnebrink. Nach immerhin einer Saison mit Eintracht Recklinghausen in der JHBL entschied sich Thommy völlig nachvollziehbar für sein Jurastudium in Bonn rrh. Guter Mann!

 

Auch zurzeit sind wieder eine ganze Reihe von ehemaligen TSV-Handballern in (hoffentlich) weiterführenden Vereinen aktiv: Kilian Wertz, Jannek Klassen und Ben Eickhoff beim VfL Gummersbach. Mateja Krajina bei Bayer Leverkusen oder Freddy von Bülow bei Bayer Dormagen. Und taufrisch kamen noch Finn Weber (B1 nach Dormagen) und Tea Burazor (Strombach?) hinzu.

 

Irgendwie schmerzt natürlich jeder Abgang, auch wenn er für die TSV immer einen kleinen anerkennenden Klaps auf die Schulter bedeutet. Die Bonner Jugendspielgemeinschaft soll die Hürde zum Wechsel zumindest bei den Jungs ein klein wenig höher legen.

3 j palmen  5 n bullerjahn  35 l bohrmann  

Aber es ist ja so, dass auch die TSV durchaus von der höherklassigen Ausbildung profitiert. In der aktuellen RL-Ersten waren beispielsweise Luca und Julius in der Dormagener Jugend aktiv, Michael Rieder hat für Bayer sogar mal kurz Bundesligaluft schnuppern dürfen und Nils hat für die SF Budenheim immerhin in der JHBL gespielt.

84 m rieder

 

36 f struif

Oh, oh, der Nachtrag muss sein. Jetzt vergesse ich auch noch unser gutes Tafelsilber. Natürlich hat auch Fabian Struif in der zweiten Bundesliga gespielt und war als junger Twen sogar maßgeblich am Aufstieg der Baunataler Eintracht aus der dritten Liga im Mai 2014 beteiligt. Sorry, Strulle!

 

Bei den Frauen waren wir sogar mal mit einer kompletten Mannschaft im bundesdeutschen Vergleich. Wer erinnert sich nicht gerne an den Zweikampf von Stephanie Glinski gegen Emily Bölk, den Spatz aus Buxtehude?

 

Sanni

Glanz und Glamour auch, als die Finnische Internationale, Sanni Kunnas, einige Jahre für die ehrwürdige TSV aufgelaufen ist.

 

Nationalspieler für Beuel? Gab es noch einen! Na, wer weiß es? Nur Insider werden noch den einmaligen Auftritt von Ion-Griorge Ionuta für die Rechtsrheinischen auf dem Schirm haben, der einst ebenfalls in Blau und Gelb für Rumänien am Handball aktiv war.

 

Maja

Das eindeutig leuchtende Beispiel aus den eigenen Reihen in Bezug auf Schnuppern in der oberen Handball-Etage ist und bleibt (bislang), Maja Klingenberg, die zwar ihre komplette Jugendzeit noch in Blau und Gelb verbrachte, dann aber über den steinigen Weg mit Leverkusen II und beim 1. FC Köln, schließlich ab 2010 mit den Vulkan Ladies des TV Weibern für zwei Jahre in der Bundesliga landete. Damit ist Maja bislang noch die einzige Beuelerin, die es in die höchste Spielklasse schaffte.

3 m klingenberg

 

Ihr dicht auf den Versen sind allerdings momentan Lara Karatanassis und Carina Senel, die seit 2020 (Lara) bzw. seit 2019 (Carina) für den HSV Solingen-Gräfrath aktiv sind. Die beiden spielen mit ihren „Knives“ eine hervorragende Saison in der HBF 2 und belegen derzeit einen ausgezeichneten 5. Tabellenplatz.

 

Jüngster „Höherklassiger“ mit TSV (bzw. GTV) Bezug, ist aber seit rund zwei Wochen der Gummersbacher A-Jugendliche, Bruno Eickhoff. Dem Kreisläufer-Hünen gelangen jüngst im Zweitligaspiel seines VfL gegen den ASV Hamm/Westfalen beim Debüt gleich seine ersten beiden Treffer. Glückwunsch dazu, wir haben es ja immer schon gewusst.

 

Gründe genug, um die drei Letztgenannten in den Fortsetzungen II bis IV mal etwas genauer zu beleuchten und sich mit Carina, Lara und Bruno über ihre tolle Entwicklung zu unterhalten.

 

Die Aufzählung der Stars, Sternchen und Sternschnuppen mit TSV-Bezug hat keinen Anspruch auf Vollzähligkeit und ist eher willkürlich gewählt. Sorry an alle, die hier ungenannt bleiben.

 

Gleichwohl wird sich die TSV Bonn mit guter, ehrbarer Jugendarbeit immer als Twilight-Verein auf Kante zwischen den Welten bewegen. Einerseits werden wir immer mal wieder Talente ausbilden, die den Sprung zu den Profis nach oben wagen (müssen), andererseits wollen wir aber gerade unsere Paradeteams mit eben diesen guten Jungs und Mädchen als Basis füttern. Die Gegensätze werden sich weiter punktuell begegnen und vielleicht erzählt der Jamal ja dem Onkel Petrzika irgendwann mal auch vom legendären BES-Kreispokalendspiel - damals im ausverkauften Beueler Handball Dome. Glaubt der nie ...

 

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