BES Regionskreisoberliga weibliche E-Jugend
TSV Bonn wE – HSG Siebengebirge-Thomasberg
23:6 (13:1)
Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist ?! Die Mädchen der TSV Bonn sind Kreismeisterinnen 2026 des Handballkreis Bonn-Euskirchen-Sieg – herzlichen Glückwunsch !!! 👏
Für die Beueler ein tatsächlich bemerkenswerter Erfolg, denn eine reine Mädchenmannschaft gab es in der Altersklasse der Neun- und Zehnjährigen an der Ringstraße in der sportlichen Historie nur selten. Manchmal waren es schlicht zu wenige Mädels, manchmal wurden herausragende Spielerinnen als Alphatierchen bei den Jungs gebraucht und oft wurde in der TSV eine gemischte E1 einfach als sinnvoller für die Gesamtentwicklung erachtet. Diesmal aber drängte im Frühjahr 2025 die Trainerin Paulina auf die Bildung einer ausschließlich feminin besetzten E-Jugend und wurde dabei von Mädchenwartin Carina Lübcke unterstützt. Eine sinnvolle wie erfolgreiche Entscheidung! 👍
Immer wieder kamen im Laufe der Saison neue, interessierte Mädels hinzu, sodass die Meistermannschaft schließlich satte 16 Mädchen umfasst; der Schattenkader aber sogar deutlich größer ist. Auch die eigene Trainingszeit am Dienstag haben diese positive Entwicklung begünstigt, wobei der Kontakt zu den Jungs bei der gemeinsamen Einheit am Samstagvormittag nach wie vor leistungsfördernd gegeben ist.
Bisher ist die weibliche E-Jugend ohne Niederlage durch die Saison gekommen. Den einzigen Punkt knöpften die Godesberger Mädchen den Beuelerinnen beim spannenden 18:18 vor Karneval in der RingArena ab. Das unzweifelhafte Highlight der Saison war aber ganz klar der 13:9-Erfolg gegen den Poppelsdorfer HV im Rahmen des „Bonner Handball Tages“ vor stattlicher Kulisse in der großen Hardtberghalle.
Dicht gefolgt vom heutigen Derby gegen 7Hills! Denn im vorletzten Saisonspiel hat einfach alles von hinten bis vorne geklappt. Goalie Ebba hat ihre Kiste beinahe komplett zugenagelt. In der ersten Halbzeit war besonders die Abwehr im 2x 3:3-Modus extrem fleißig und hat maximal vier Torwürfe zugelassen.
Vorne wurden konsequent Chancen erspielt und Tore geworfen, dabei gab es echt wenig technische Fehler.
In der zweiten Halbzeit wurden dann weiterhin viele Bälle abgefangen, sodass es nur noch vier erfolgreiche Durchbrüche der HSG gab. Besonders aufgefallen ist heute das gefährliche Trio mit Tee, Johanna und Claus, die maßgeblich für die satt-schöne Tordifferenz sorgten.

TSV Bonn – weibliche E-Jugend – Kreismeister Saison 2025/2026
Der Kader:
Anastasia, Anna, Clara A., Clara D., Clara Sch., Ebba, Finya, Franka, Helene, Johanna, Karla, Luise, Mette, Nele, Sarya und Theresa.
Die Trainerinnen:
Lara, Layla und Paulina.
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BES Regionskreisoberliga männliche D-Jugend
Poppelsdorfer HV – TSV mD1
14:22 (7:8)
Sonntagnachmittag in der BBG gegen den PHV. Nach langer Pause waren die Jungs heiß, endlich wieder zu spielen und das umzusetzen, was in den letzten Wochen im Training geübt wurde. Heute hieß das: Abwehrarbeit! Und die funktionierte über weite Strecken des Spiels wirklich schon gut. Sieben Gegentore pro Halbzeit ist vollkommen in Ordnung, zumal in beiden Halbzeiten auch minutenlang gar kein Gegentor fiel. Ein paar zu viele technische Fehler im Tempospiel und Fehlwürfe insgesamt sorgten dafür, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausgefallen ist. Ist aber auch gar nicht nötig, die Jungs haben ein sehr ordentliches Spiel gezeigt!
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BES Kreisliga
TSV 4. Männer – TV Eiche 02 Bad Honnef
34:18 (17:7)
Teamchef Totti funkte:
Das Nachholspiel in Bad Honnef hatte eher den Charakter eines Trainingsspiels. Eiche hatte zu Beginn nur fünf Feldspieler, so dass wir auch nur mit fünf Feldspielern gespielt haben. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hat sich zu allem Überfluss ein Spieler des TVE verletzt, so dass beide Mannschaften ab sofort mit nur noch vier Feldspielern agierten. Dadurch konnten wir viel wechseln, und alle konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Am Ende stand ein ungefährdeter +16-Sieg auf der Anzeigetafel.
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Nordrhein Verbandsliga
TSV 3. Frauen – HSV Bocklemünd II
kampflos TSV
Am Samstagmorgen flatterte die offizielle Wertung der spielleitenden Stelle über den Ticker. Einerseits schade, weil die Beueler Frauen am Wochenende die RingArena versorgten. Andererseits natürlich wichtige und willkommene Punkte gegen direkte Tabellennachbarinnen. Somit dürfte sich die restliche Verbandsligasaison einigermaßen sorgenfrei gestalten.
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BES Regionskreisoberliga
TSV 3. Männer – TVE Bad Münstereifel
30:19 (13:9)
Die Dritte unaufhaltsam auf ihrem Weg in die Verbandsliga. Coach Olli Funder war diesmal einigermaßen erstaunt über die Deutlichkeit des Sieges, denn der TVE zeigte sich in den Spielen zuvor sehr formstark. Aber der Beueler Kader konnte die beiderseitigen Ausfälle durch die unvermeidlichen Karnevals-Nachwehen einfach deutlich besser kompensieren. Was Wunder, wenn die Defense einen Keeper wie Jan Schäper mit bockstarker Quote von 55 % (!) hinter sich weiß. Damit kann man sogar eine teils unterirdische Abschlussquote im Angriff locker kaschieren.
Wer die Dritte auf ihrem Weg weiter begleiten möchte, ist am kommenden Samstag um 15:30 Uhr in der RingArena beim Beueler Heimspiel gegen den HV Erftstadt herzlich willkommen.
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Nordrhein Oberliga
TSV 2. Frauen – BTB Aachen
25:29 (14:15)
Die Zweite irgendwie in der unfreiwilligen Vereinsrolle der „launischen Diven“ – mit leicht negativen Vibrations, wobei zur Ehrenrettung gehört, dass die BTB-Ladies den unumstrittenen Primas der Oberliga sind und zukünftig eine Etage höher spielen werden.
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Nordrhein Oberliga
TSV 2. Männer – Longericher SC II
29:27 (18:14)
Ein schwaches Spiel mit einem schmeichelhaften Beueler Sieg, der dem TSV-Potential nie gerecht wurde. Schon in der ersten Halbzeit vernachlässigte Rechtsrheinisch die Defensive sträflich. Und auch in Durchgang zwei wurde das nicht besser. Die jungen Beueler Herren waren fast nur darauf aus, schnell in Ballbesitz zu kommen, um vorne ebenso (vor)schnell und wirr zum Abschluss zu kommen. Keine Formation und auch nicht das Trainerteam schafften es, dem eigenen Spiel etwas Ruhe und über einen längeren Zeitraum Struktur zu verleihen. Vogelwild. Und so kam der LSC immer wieder bedrohlich nahe, belohnte sich aber letztlich nicht mit einem durchaus möglichen und nicht unverdienten Unentschieden.
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Nordrhein Regionalliga
Adler Königshof – TSV 1. Frauen
17:13 (6:6)
Back in the Eighties? Das Ergebnis lässt eine Reise in der Zeitmaschine mit dem Fluxkompensator vermuten, als noch jeder verdammte Torerfolg knochenhart erkämpft werden musste. Co-Trainerin Carina Lübcke sprach im kargen Statement wenig überraschend von einem rabenschwarzen Tag in Krefeld. Lediglich Torfrau Mara verdiente sich ein Sonderlob. Sie verhinderte besonders in Durchgang eins noch schlimmeres. Die heimischen Adler kreisten oftmals minutenlang über ihrem Horst und wenn die TSV dann mal Ballgewinne erreichte, produzierten die hibbeliggen Beueler Mädchen technische Fehler und schlechte Würfe in Serie. So machen es sich die Rechtsrheinischen früh in der Saison auf dem 6. Tabellenplatz kommod, wo sie scheinbar auch richtig einsortiert sind. Schwamm drüber! Karneval war schöner …
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Nordrhein Regionalliga
VfL Gummersbach II – TSV 1. Männer
24:26 (10:13)
Uhff !!! Tiefes durchatmen nach einem überfälligen Sieg in der (halben) Schwalbe Arena am frühen Samstagabend. Erleichterung allenthalben im Beueler Lager – natürlich – aber daran gilt es jetzt auch kompromisslos anzuknüpfen. Es wurde ein unnötig knapper Bonner Erfolg, in einem bemerkenswert fairen Abstiegskampf, der außerdem in auffällig mannschaftlicher Geschlossenheit erzielt wurde. Denn da wo andere Trainer in ähnlichen Krisen-Situationen meist reflexartig versuchen, sich auf einen Kern von Stammspielern zu konzentrieren, versucht TSV-Coach, Florian Benninghoff-Lühl, seinen gesamten Kader einzubinden und die Bürde auf alle Schultern zu verteilen. Tatsächlich waren am Ende der 60 Spielminuten alle 15 Beueler Männer siegreich beteiligt.
Nach einer passablen ersten Viertelstunde, in der insbesondere Simon Santen, Nils Bullerjahn und Daniel Fischer erfolgreich um Struktur und Torgefahr bemüht waren, begann tatsächlich die erste Wechselsession, ohne dass ein Bruch ins Spiel der Rechtsrheinischen gekommen wäre. Die Defensive mit dem guten Goalie Moritz Czerwinski verteidigte aufmerksam und auch die Offensive fand Lösungen, ohne allerdings die Sterne vom Himmel zu spielen. Eine gewisse Anspannung war (verständlicherweise) ständiger Begleiter, trotzdem ging die +3-Halbzeitführung genauso in Ordnung.
Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Viertelstunde der TSV, als man den VfL-Angriff weiterhin aufmerksam unter Druck setzte, damit zu Fehlern zwang und offensiv mit einfachen Treffern sogar mal wieder eine gewisse Leichtigkeit entwickelte. Sehr hilfreich war in dieser Phase, der Einsatz von Youngster Janne Hoffmann als dreifacher Torschütze. Als Tom Sander das 14:21 für die TSV erzielte, war eine Vorentscheidung greifbar. Etwas unerklärlich, warum das Beueler Spiel dann ins Stocken geriet. Jedenfalls praktizierte Gummersbach jetzt eine passable 7:6-Angriffsvariante, während das FBL-Team mit gleicher taktischer Ausrichtung kaum noch für Gefahr sorgen konnte. So wurde es hinten raus doch eine Zitterpartie, bei der es nochmal verdammt eng wurde. Erst die finalen Treffer von Capitano Fischi und von Bulle ins „empty Net“ sorgten für endgültige Entspannung im rechtsrheinischen Lager mit einem lange nicht mehr erlebten Erfolgsmoment. Wichtiger, wie verdienter Auswärtssieg beim Tabellenletzten.
Die Mannschaft ist willig, die Mannschaft zeigt deutlich ansteigende Form und unsere Mannschaft hat sich jede Unterstützung verdient. Herzliche Einladung zum nächsten Heimspiel am kommenden Samstag, 28. Februar, um 19:30 Uhr gegen die HSG am Hallo Essen !