Tradition verpflichtet und darum auch im Sommer 2026 wieder das große Handball-Season Opening rechts- wie linksrheinisch.
Aus der Saisonvorschau wird Season Opening. Was sich ändert? Nix !
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Lese jetzt den Klassiker – kompetent, unerreicht – und manchmal auch nicht komplett ernst gemeint!
Mit Berichten, Infos, Interviews, Kadern und (vielleicht auch) Bildern zu den Teams der TSV & Friends.
Frühherbst in Beuel. Es riecht schon nach Reibekuchen, Gebrannten Mandeln und hastig gezapftem Kölsch auf Pützchens Markt. Und gleichzeitig macht sich da noch ein für die Jahreszeit unverwechselbares Jeföhl breit: Die Vorbereitung hat ein Ende, die Handballsaison geht bald los – endlich!
Somit sind wir in unserer kleinen Serie auf der Ziellinie angekommen, bei den rechtsrheinischen Premium-Mannschaften. Und wie es in den letzten Jahren guter Usus war, werden wir das feminine Regionalliga-Team der TSV auch heuer wieder in einem XXL-Interview mit Cheftrainerin, Maja Klingenberg, vorstellen.
Ladies first. Viel Vergnügen!
Season Opening – Die kompakte Saisonvorschau 26/27
Heute:
Die 1. Frauen der TSV Bonn in der Regionalliga Nordrhein
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Hallo, Maja! Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Zum wievielten Mal treffen wir uns eigentlich zu diesem imaginären Interview in Deiner Rolle als Beueler Cheftrainerin?
Hallo Peter, wie schön, dass wir uns erneut zu diesem „Gespräch“ treffen. Ich gehe in meine dritte Saison als Cheftrainerin der Damen 1.
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Eine Frage darf bei einer ausgemachten Weltenbummlerin wie Dir, nicht ausbleiben: wo hast Du bzw. wo habt Ihr Euch überall rumgetrieben?
So lange wie letztes Jahr war es natürlich dieses Jahr nicht. Aber ich habe meine Sommerferien genutzt und bin 5 Wochen unterwegs gewesen. Teils alleine, teils mit Steffen zusammen. Begonnen habe ich an der Ostsee, in der Lübecker Bucht. Dann bin ich mit Steffen (und einem Camper) durch Bayern und Österreich gereist. Zum Abschluss habe ich eine Woche im Haus von Steffens Eltern an der Costa Brava verbracht. Das waren wirklich 5 wunderschöne, erholsame, aktive und vor allem abwechslungsreiche Ferien. Jetzt kann es aber auch wieder losgehen.
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Das einprägsamste Erlebnis des Sommers 2026?
Ich hatte wirklich viele sehr schöne Momente. Aber die Großglockner – Hochalpenstraße hoch und runterzufahren – ich weiß nicht wie viele Kehren es waren – war schon beeindruckend. Der Ausblick von ganz oben – atemberaubend!


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Immer wieder gern gestellte Frage: wie war die Mannschaftstour, warst Du dabei?
Ich war auf der Mannschaftstour nicht dabei. Fotos und Videos nach zu urteilen, hatten die Mädels riesen Spaß. Zumindest hatte ich viel zu lachen, als ich die einzelnen Dateien geöffnet habe.
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Letzte Frage auf „Super-Illu-Niveau“: Im letzten Jahr hast Du mit Deinem Lebenspartner Steffen ein Haus in Pützchen bezogen. Gut eingelebt in den eigenen vier Wänden?
Ein eigenes Haus ist logischerweise komplett anders als eine Wohnung. Ich musste mich erstmal wieder daran gewöhnen, wie viel Platz man eigentlich hat und wo man Dinge verlegt haben könnte. Aber es ist alles ganz wunderbar und es fühlt sich gut an, seine eigenen vier Wände zu haben.
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Jetzt aber fix zum Kerngeschäft! Letzte Saison wurden die Beueler Mädchen in einer – Aufsteiger Königsdorf mal ausgeklammert – sehr ausgeglichen Regionalliga Nordrhein stolze Dritte. Wie ordnest Du die tolle Platzierung ein?
Ich bin natürlich total zufrieden mit der Platzierung. Das interne Ziel der Mannschaft war Top 4. Lange Zeit sah es nicht danach aus, dass wir dies erreichen können. Wir hatten Mitte der Saison (Januar) einige Langzeitverletzte, wo wir es nicht immer geschafft haben, diese als Team zu kompensieren. Das Resultat waren extreme Schwankungen in unseren Leistungen und dementsprechende Ergebnisse. Umso zufriedener bin ich, dass wir am Ende, auch durch den abschließenden Sieg, noch Platz 3 sichern konnten. Alles in allem war das eine sehr zufriedenstellende Saison, die wirklich in großen Teilen viel Spaß gemacht hat.
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Frau Lehrerin, was für eine Schulnote würdest Du Deinem Team für das vergangene Spieljahr ins Zeugnis schreiben?
In der Grundschule schreibt man in manchen Schulen auch noch Texte als Bewertung. 😉
Daher würde ich mal sagen: über weite Strecken mehr als ordentliche Leistung, mit zu großen Schwankungen, die ausbaufähig sind.
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Was Außenstehende vielleicht gar nicht so bewusst ist: Dein Team war (und ist) noch verdammt jung?
Das ist in der Tat so. Und diese Saison sind wir sogar noch ein Stück jünger im Durchschnitt. Manchmal ist mir das gar nicht mehr so bewusst, weil ich einen Großteil der Mädels einfach schon so lange kenne. Aber der Blick auf die Jahrgänge holt mich dann wieder ein. Ich finde das aber super. Mit einer jungen, hungrigen Truppe zu trainieren, macht enormen Spaß und wenn man die Entwicklung jeder Einzelnen und den jungen, dynamischen Teamspirit spürt, vergisst man ganz schnell das Alter und freut sich einfach, mit ehrgeizigen Menschen zusammen zu arbeiten.
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Eine Entwicklung der vergangenen Saison war definitiv, dass sich gegenüber 24/25 eine echte „Stammsieben“ herauskristallisiert hat. Dahinter hat es manchmal etwas geknirscht. Siehst Du das ähnlich?
Teilweise – wir hatten ordentlich Verletzungspech, dazu hat unsere zweite oft parallel gespielt, sodass die Konstellationen an Spieltagen immer wieder andere waren. Da Kontinuität aufzubauen, gerade in der Abstimmung auf dem Spielfeld, ist natürlich schwierig und ging zu Lasten der Einsatzzeiten, da wir auf die „Eingespielten“ zurückgreifen mussten. Zum Ende der Saison hatten wir aber wieder einen tieferen Kader zur Verfügung, wodurch wir die Belastung wieder gleichmäßiger verteilen konnten.
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Bevor wir den Blick endgültig in die Zukunft richten, wen musstet Ihr verabschieden? Die letzten warmen Worte für …
Mara Schmitz hat uns kurz vor Vorbereitungsstart aus beruflichen Gründen verlassen. Wir wünschen Mara alles Gute auf dem neuen Weg und in der neuen Umgebung!
Und natürlich unsere liebe Franzi, die sich in die Handballrente verabschiedet hat. Franzi ist ein Mensch voller Emotionen, eine echte Teamplayerin und hat das Herz an der richtigen Stelle. Sie wird dem Team aber in anderer Rolle erhalten bleiben. Wir freuen uns auf dich Franzi, in welcher Rolle auch immer 😉
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Wie geht es Linkspfote Jelena nach überstandenem Kreuzbandriss?
Jelena sagt selbst „Ich versuche mal die Frage optimistisch zu beantworten. Grundsätzlich geht es mir gut. Natürlich wäre ich noch zufriedener, wenn alles etwas reibungsloser laufen würde, aber ich musste dieses Jahr lernen, geduldig zu sein. Ich setze mir deshalb keine großen Ziele mehr und versuche, mich Schritt für Schritt zu verbessern. In der Physio gebe ich weiterhin 100 % und hoffe natürlich, dass ich diese Saison noch einmal mit den Mädels auf der Platte stehen kann, mich beim Spielen wieder richtig wohlfühle und in der Regionalliga mithalten kann. 😊“
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Mindestens so spannend, wie die ausscheidenden Spielerinnen, sind selbstverständlich die „Neuen“. Und wenn meine „gut informierte Quelle“ da nicht komplett versagt hat, sind das gar nicht so wenige „Newcomer“? Stell uns doch bitte mal die neuen Beueler Mädchen im Schnelldurchlauf vor.
Emma Bick kommt vom Oberligisten TV Wermelskirchen, spielte in der Jugend bei den Bergischen Panthern in der Regionalliga und ist auf der Rückraum-Mitte zu Hause. Einige Mädels kennen Sie so bereits als Gegnerin aus der Jugend. Emma folgt damit auch ihrer Schwester Mila, die seit letzter Saison in der wA der Bonner JSG spielt.

Leah Kreiselmann kommt vom TSV Bayer 04 Leverkusen an die Ringstr. und spielt ganz offiziell am Kreis. Sie wird aber bestimmt auch mal auf den Außenbahnen im Angriff auftauchen und ist in der Abwehr flexibel einsetzbar.

Alessia Iedenak kommt frisch aus der Jugend der HBD Löwen Oberberg und bildet das neue Torwartduo mit Birte. Sie konnte auch dort bereits Einsatzminuten im Erwachsenenbereich in der Oberliga sammeln, schaffte mit ihrem Team den Aufstieg in die Regionalliga und wird somit in der Saison auf ihre ehemaligen Mitspielerinnen treffen.

Julia Ewe – eigentlich gar nicht so neu J – hat sich dazu entschieden, den Weg bei uns in der ersten Mannschaft weiterzugehen. Sie ist auf allen Rückraumpositionen sowie in der Abwehr flexibel einsetzbar und wurde auch sofort von der Mannschaft als Teil des Mannschaftsrats gewählt.

Helene Bönig und Pia Büschel stoßen aus der eigenen Jugend jetzt offiziell in den Damenbereich dazu, konnten aber bereits letzte Saison Spielminuten bei uns sammeln und sind damit eigentlich auch gar nicht neu J Gleiches gilt für Nele Esser, die jetzt aber erstmal für ein halbes Jahr ins Collegeleben von New York eintaucht.



Alle Neuzugänge habe sich schon prima in die Mannschaft integriert und passen hervorragend ins Team.
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Soviel Auswahl gab es selten, oder? Wie groß ist der Kader? Was ist der Plan?
Da hast du Recht. Unser Kader hat enorm an Quantität und auch an Qualität gewonnen. Der Kader umfasst (inklusive erweiterter Kader) 19 Spielerinnen. So viele Spielerinnen im Kader zu haben, bringt viele Vorteile mit sich: die Trainingsintensität wird enorm gesteigert und wir können viel spielnaher trainieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir die Last auf mehrere Spielerinnen verteilen können. So können wir hoffentlich über die vollen 60 Minuten einen attraktiven Tempohandball spielen, ohne einen zu großen Leistungsabfall einzubüßen.
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Gibt es weitere Kandidatinnen, die Du auf dem Radar hast?
Wir sind im stetigen Austausch mit dem Trainerteam der wA (JSG Bonn) und der zweiten Damen. Junge Talente sind bei uns im Training immer herzlich willkommen, um sich möglichst früh an das Niveau zu gewöhnen und in naher Zukunft vielleicht bei uns Fuß zu fassen.
Aktuell sind das vor allem Ella (schön, dass du wieder den Weg zur TSV gefunden hast) und Cosima – beide Jahrgang 2009. Sehr motivierte und engagierte Spielerinnen, an denen wir jetzt schon viel Freude hatten und haben. Sie waren in der Vorbereitung fester Bestandteil, werden aber behutsam an den Damenbereich herangeführt. Der Fokus liegt hier vor allem auf der individuellen Entwicklung. Wenn diese weiter so stetig verläuft, dann bin ich mir sicher, dass wir an beiden noch sehr viel Freude haben werden. Und wer weiß, vielleicht kommt es ja im Laufe der Saison schon zu den erste Einsatzminuten im Team der 1. Damenmannschaft.

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Mit Pascal Sack gibt es einen neuen Trainer der TSV-Reserve in der Oberliga, der gleichzeitig auch die weibliche A-Jugend der JSG betreut. Gibt es da eine Form der Zusammenarbeit bzw. wie läuft die Kommunikation?
Mit Pascal stehen wir im stetigen Austausch. Themen sind da natürlich die Zusammensetzung der Teams, aber auch die Entwicklung und Möglichkeiten einzelner Spielerinnen, sowie die Belastungssteuerung der jüngeren Mädels aus der wA. Ziel für uns ist, dass alle Mädels aus wA, 2. Damen und 1. Damen optimale Bedingungen für ihre individuelle Entwicklung, spielerisch sowie persönlich, haben und gleichzeitig alle 3 Teams gut in die Saison finden und wir das Potential, was der Damenbereich aktuell bietet, voll ausschöpfen können. Bisher klappt das wirklich prima!
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Apropos Zusammenarbeit. Seit letzter Saison unterstützt Dich Carina Lübcke als Co-Trainerin. Täuscht der Eindruck oder funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut?
Der Eindruck täuscht dich definitiv nicht. Carina ist ein absoluter Gewinn für mich und auch für die Mannschaft! Erstmal ist sie ein Organisationstalent – da wird immer an alles gedacht 😉 aber auch auf sportlicher Ebene ergänzen wir uns ganz prima. Wir denken und verstehen den Handball gleich. Mit jemandem im Trainerteam zusammen zu arbeiten, der die gleichen Ideen und Ziele verfolgt, macht das Ganze direkt viel einfacher und bringt nochmal mehr Spaß in die Sache. Ich bin froh, dass ich Carina letzte Saison überreden konnte und dass sie weiterhin mit an Bord ist!
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Hat Carina auch die Trainingsphase geleitet, als Du urlaubsbedingt nicht da warst?
Ja genau. Sie hat drei Wochen meiner Abwesenheit komplett alleine geleitet, inklusive Testspiele und Trainingslager – erfolgreich. Aber auch Carina braucht natürlich Pause und wohlverdienten Urlaub. In diesen zwei Wochen haben Pascal und Flo die Leitung der Einheiten übernommen. Danke an die Beiden an dieser Stelle!!
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Wer hilft sonst noch im Umfeld der Mannschaft?
Um die Torhüter kümmert sich, wie auch letzte Saison, Dede. Er leitet das Torwarttraining und bringt die Mädels Woche für Woche voran.
Wie oben schon erwähnt wird Franzi eine Rolle im Team einnehmen. Noch ist nicht ausdiskutiert, welche diese sein wird. Bzgl. der Zeitnehmer ist es ein wenig anders als bei den Herrenmannschaften. Wir haben keinen festen Zeitnehmer, sondern rotieren immer fleißig.
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Der TuS Königsdorf versucht sich erneut in der 3. Liga. Mit den Löwen Oberberg, dem HSV Überruhr und dem FC II gibt es drei Neulinge. Wie schätzt Du die Regionalliga 2026/2027 insgesamt ein?
Insgesamt vermuten wir eine ausgeglichene Liga. Viele Teams haben sich enorm verstärkt und auch die Aufsteiger bringen neue Qualität mit.
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Gibt es einen klaren Aufstiegsfavorit?
Auf einen klaren Aufstiegsfavorit würde ich mich nicht festlegen. Ich sehe aber eine enge Spitze mit dem letztjährigem Vizemeister TV Weiden, Adler Königshof und Gelpe/Strombach.
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Üblicherweise werden Testspiele und ihre Ergebnisse in der TSV am liebsten leider inkognito ausgetragen. Verrätst Du Sie jetzt?
TSV I – 1. FC Köln 27:27
TuS Königsdorf – TSV I 29:24
Westfalia Kinderhaus – TSV I 23:39
TSV I – Fortuna Düsseldorf 41:31
PSV Köln- TSV I 28:23
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Wenn Du die Leistungen der Testspiele und die sonstigen Eindrücke zusammenfasst, bist Du wie zufrieden? Lässt sich das eventuell nochmal in eine Schulnote zusammenfassen.
Wir hatten starke Spiele und weniger starke Spiele, die sichtbar gemacht haben, woran wir arbeiten müssen. Gleichzeitig konnten wir viel ausprobieren, sowohl spielerisch als auch in der Zusammensetzung der Spielerinnen (teilweise auch gezwungenermaßen aufgrund von Urlauben). Im Training gibt immer Jede Vollgas, da zeigt sich vor allem die Wissbegierigkeit und der ständige Wille nach Verbesserung des Teams. Insgesamt würden wir also sagen, zufriedenstellend aber Luft nach oben.
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Jetzt haben wir lange genug um den heißen Brei geredet: wie und wo siehst Du die TSV Bonn in der nächsten Saison?
Sofern wir alle verletzungsfrei bleiben, dann können wir wirklich guten Handball spielen. Ich sehe meine Mannschaft einen attraktiven und schnellen Handball spielen. Für welche Platzierung es am Ende reicht, das müssen wir abwarten.
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In einer 12-Liga mit drei Absteigern gerät man schnell in einen Sog. Da müssen wir uns aber keine Sorgen machen?
Das hoffen wir mal nicht!
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Am ersten Spieltag geht es zum Aufsteiger FC Köln II. Unangenehm, oder?
Das erste Spiel bei einem Aufsteiger zu spielen, ist immer unangenehm. So richtig einstellen können wir uns auf das Spiel nicht, da bei einer Zweitvertretung immer ungewiss ist, wer von den jungen Spielerinnen aus dem 3.Ligakader nach unten aushilft. Dies alles sollte uns aber nicht interessieren. Wir müssen es schaffen, uns auf uns zu fokussieren und unsere Stärken auf das Spielfeld zu bringen. Und vor allem müssen wir mit Spaß spielen, denn der erste Spieltag ist gleichbedeutend mit dem Ende der langen Vorbereitung und dem Einkehren des langersehnten Wettkampfgedankens. Die Vorfreude auf den Saisonstart steigt auf jeden Fall und man merkt, dass die Mädels es kaum erwarten können, um die ersten zwei Punkte zu spielen.
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Und der zweite Aufsteiger folgt mit dem HSV Überruhr sogleich im ersten Heimspiel. Alte Bekannte?
Mit Überruhr kommt ein starker Aufsteiger zum ersten Heimspiel. Sie haben eine sehr starke Aufstiegsrunde gespielt und sind, nach Punkten zu urteilen, verdient aufgestiegen. Überruhr hat sich punktuell verstärkt, sodass wir auf einen ehrgeizigen Aufsteiger gespannt sein können.
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Dieser erste Heimauftritt findet im Rahmen des großen „Gerd Flory Heimspiel Wochenendes“ statt. Die TSV will am 26. und 27. September nicht nur an seinen legendären Abteilungsleiter erinnern, sondern stellt dabei auch die große Vielfalt der rechtsrheinischen Handball Abteilung in den Mittelpunkt. Als waschechtes Beueler Mädchen und Eigengewächs der TSV genau Dein Ding?
Absolut – genau mein Ding! Ich liebe solche Heimspieltage und ganz besonders solche ganzen Handball-Wochenenden. Schon in meiner Jugend war ich, wann immer es ging, in der Halle und habe die Atmosphäre rund um die Spiele einfach geliebt. Für mich gehört das irgendwie zur TSV dazu und zeichnet diesen Verein aus.
Und gerade dieses Wochenende finde ich etwas ganz Besonderes. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gerd so einen großen Heimspieltag geliebt hätte – mit vielen Mannschaften, vollen Hallen, jeder Menge Handball und vor allem ganz viel Gemeinschaft. Genau das macht für mich die TSV aus. Werte, die man spürt, wenn man die Halle betritt und die Begeisterung bei Jedermann/frau spürt.
Deshalb freue ich mich riesig auf das Wochenende und darauf, gemeinsam mit vielen anderen die Vielfalt und den Zusammenhalt unserer Handballabteilung zu feiern und dabei natürlich auch an Gerd zu erinnern.
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Vorher steht aber noch PüMa am letzten spielfreien Wochenende im Veranstaltungskalender. Pflichtprogramm für Dich und das Team?
Bei mir ist PüMa auf jeden Fall jedes Jahr festes Programm am zweiten September Wochenende – Ich wohne schließlich fußläufig 😉 Und da wir in diesem Jahr noch spielfrei haben, nutzen wir den Samstag als Teamtag und lassen ihn abends gemeinsam auf PüMa ausklingen.
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Wenn der Gerd im Himmel auf „seine TSV“ blickt, dann wünscht er ihr für die kommende Saison:
Ihr seid auf einem sehr guten Weg, wer weiß wo der Weg euch noch hinführt. Macht unbedingt weiter so! Denn „ihr seid einfach geilemeile, YEAH!“
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Maja, wir danken Dir für dieses wieder Mal launige Gespräch. Bis nächstes Jahr!

DER KADER
Emma Bick, Helene Bönig, Emilia Bouveret, Birte Brunke, Pia Büschel, Nele Esser, Julia Ewe, Julia Schwöbken, Nathalia Hagemann, Kathrin Heid, Ella Heinzelmann, Pia Henseler, Mariessa Heyne, Alessia Iedenak, Leah Kreiselmann, Luise Lang, Cosima Peris, Johanna Rapp, Michelle Reis, Jelena Zupancic


TRAINER + STAFF
Maja Klingenberg, Carina Lübcke und Detlev Ewers (Torhüterinnen).
DIE ANSPRECHPARTNER IN DER TSV-HANDBALLABTEILUNG