
Mit einem Blitzstart sorgen ausgerechnet die Sorgenkinder der TSV für einen frischen und dynamischen Jahreswechsel. Während die „Fünfte“ für den letzten Beueler Sieg in 2025 zuständig war, übernahm die „Vierte“ den Diagonalpass der rechtsrheinischen Bros in 2026 und glänzte bereits am ersten Wochenende des neuen Jahres nicht nur mit guten Vorsätzen, sondern setzte diese direkt mal mit einem furiosen Sieg im sogenannten „Earlyy Bird Nachholspiel“ gegen die Wölfe Voreifel erfolgreich um.
BES Kreisliga
TSV 4. Männer – Wölfe Voreifel IV
40:33 (19:15)
Das sah ja gefühlt nach einem echten Neuanfang aus, zumindest aber mal nach ehrenwerter Umsetzung der guten Vorsätze. Unter der sportlichen Doppelleitung von Seb Gisbertz und Chris Gerhartz sowie einigen Anleihen aus dem Kreisoberliga Kader, konnte die TSV-Viertvertretung immerhin auf vier Wechselspieler vertrauen. Ein wahrer Luxus für Kreisliga-Verhältnisse. Das Abstellen von Spielern sollte bei der super prall gefüllten Spielerliste der Dritten eigentlich weiterhin eine wöchentliche vereinssoziale Pflichtaufgabe für das Funder-Team sein. Die kommode Beueler Aufstellung wirkte sich fast zwangsläufig positiv auf das Ergebnis aus. Die Trainer ließen geschickt rotieren und spielten das kleine Rudel der „Grauen Wölfe“ kontinuierlich müde. Vor dem zuverlässigen Keeper Wael Boukmil, waren Sebastian Wöhrn und Sven Guggenmos besonders torhungrig. Jannis Orzechoeski freute sich abschließend diebisch über den 40. TSV-Treffer – seine Mitspieler ebenso.
Danke an die „Vierte“ für diesen mutigen Kaltstart – beispielhaft! Mal sehen, ob die neue „Beueler BES-Allianz der Willigen“ auch anhält? Die Gelegenheit dazu steht für Handball-Bonn quasi unmittelbar bevor, denn nach einer kurzen Woche der Vorbereitung, folgt am kommenden Wochenende 10./11. Januar und damit noch vor Beginn der Europameisterschaft in DK (15. Januar), bereits der erste prall gefüllte Spieltag:
Winterpause ade !!!
Zwar sind die Bundesliga-Jungs der JSG noch nicht wieder in ihrer Pokal-Gruppe C im Einsatz (erstmals 18.01. in Koblenz), aber ansonsten gibt es schon jede Menge reizvolle und wichtige Spiele für die links- und rechtsrheinische Handballgemeinde, für die es sich allemal lohnt, endlich die träge Feiertagsposition auf der heimischen Couch zu verlassen. Satte 25 gute Gründe dafür hält der erste Spieltag 2026 bereit, die wir jetzt nicht alle episch auflisten, doch zumindest die wichtigsten (Heim-)Appetizer im Telegrammstil vorstellen wollen:
- Der kuriose JSG-Schwesternkampf in der BES Regionskreisoberliga zwischen der wC3 vs. wC2 (Sonntag 14:00 h Beuel-Ost)
- Das eminent wichtige Regionalliga Heimspiel der wB1 gegen Bayer Leverkusen im Kampf um eine Top-Vier-Platzierung (Sonntag 15:00 h RingArena)
- Mit einem Sieg gegen den VfL Gummersbach würde auch die männliche C1 der JSG weiter um eine vordere Platzierung in der Regionalliga mitmischen (Samstag 15:45 h Beuel-Ost)
- Die TSV-Dritte im absoluten Spitzenspiel, „Eins gegen Zwei“, in der BES-Regionskreisoberliga gegen den TuS Niederpleis II (Samstag 15:00 h RingArena)
- Wichtige Oberligapunkte gibt es für die Beueler Männerreserve gegen die Kölner Fortuna zu gewinnen (Sonntag 16:45 h RingArena)
- Und „last but not least, dass immer wieder reizvolle Treffen mit dem „Ex“. Frank Berblinger kreuzt als Regionalliga-Spitzenreiter in der Ringstraße auf. Das TSV Team von Nachfolger FBL geht nach den zuletzt gezeigten Leistungen sicher nur mit voller Zuschauerunterstützung allenfalls als aussichtsreicher Außenseiter in dieses heiße Duell und wird genau darum sehr um Wiedergutmachung bemüht sein (Samstag 19:30 h RingArena)
Na, überzeugt? Da sollte garantiert für jeden Livebesucher etwas dabei sein. Dazu noch viele spannende Auswärtsspiele, darunter auch alle drei Nordrhein Frauenteams der TSV. Und wer mit dem „Dry January“ nicht zu 100 % konform geht, dem wird in der RingArena sicher auch geholfen. Das Handballjahr 2026 ist eröffnet …
See you !!!