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BES Regionskreisoberliga
TSV 3. Männer – HSG Siebengebirge-Thomasberg III
30:26 (14:15)
Hartes Stück Arbeit für die Dritte, bei der Coach Olli Funder diesmal sogar kurzzeitig als Spielertrainer fungierte und seinen Einsatz sogar mit einem Torerfolg zelebrierte. Die ehrgeizige Truppe von 7Hills machte der siegverwöhnten Dritten das Leben extrem schwer und führte noch Mitte der zweiten Halbzeit nicht unverdient. Doch angeführt von dem starken Duo, Peter Berens und Lenni Polke, setzte sich der Kreismeister in der Schlussviertelstunde doch noch energisch durch und wahrte zwei Runden vor Saisonende vorläufig den Nimbus der Unbesiegbarkeit.
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Nordrhein Oberliga
1. FC Köln II – TSV 2. Frauen
25:21 (13:12)
Nachholspiel am vergangenen Dienstag.
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Nordrhein Oberliga
HSG Refrath-Hand – TSV 2. Frauen
29;28 (19:15)
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Nordrhein Regionalliga
TSV 2. Männer – TuS Königsdorf
28:30 (14:13)
So, alle vier Partien gegen die Meisterschaftskandidaten absolviert: null Punkte, niemand verärgert, beide ein wenig geärgert, aber sich im Grunde aus der Entscheidung rausgehalten. Die Heimniederlage gegen Königsdorf ging für die Zweite unter dem Strich leider in Ordnung, wenn auch knapp, auch, weil der TuS mit Mitteltraktor Lars Brauner und Keeper Elvan Kromberg die beiden stärksten Akteure der Partie stellte. Aber auch die hätten nicht geholfen, wenn die TSV nicht so eine schlechte Chancenverwertung hingelegt hätte, darunter vier verworfene Siebenmeter. Wer jetzt Meister wird, Siebengebirge oder doch Königsdorf? 🤷♂️ Wir hätten eine Tendenz, aber die verraten wir nicht. Macht es einfach unter Euch aus.
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Nordrhein Regionalliga
TSV 1. Frauen – HC Weiden2018
25:23 (11:13)
Letztes Heimspiel der Beueler Mädchen in der Saison 2025/2026. Doch bevor sich die komplette Aufmerksamkeit völlig zurecht auf die Grand Madame, Franziska Heck, in ihrem selbst gewählten Abschiedsspiel richtet, müssen wir uns erstmal um die sportliche Berichterstattung kümmern, denn mit diesem schwer erkämpften Heimsieg gegen den Vizemeister Weiden, hüpften unsere Frauen noch auf den allerletzten Drücker prestigeträchtig auf den dritten Tabellenplatz. Klar, der TuS Königsdorf, dem wir hiermit herzlich zur Nordrhein Meisterschaft und zum Drittliga-Aufstieg gratulieren, war das unumstrittene Maß der Dinge, aber danach kamen Weiden und unsere Mädels als leistungsstarkes Duo ins Ziel. Sehr beachtlich !!!
Entsprechend hoch motiviert drückte die TSV in diesem „Finale“ nochmal auf das Gaspedal und schaffte es mit ihrer aufopferungsvollen und effektiven Defensive den Handball Club 2018 immer wieder in große Not zu bringen, was der HC seinerseits aber kaum schlechter anbot. So entwickelte sich ein tolles Kampfspiel auf Augenhöhe, das aber kurz vor und kurz nach der Halbzeit dank größerer Effizienz in Richtung Weiden zu kippen drohte. Beim 12:16 war die lustige Franzi-Fete nur noch durch die (Achtung☝️überragendes Wortspiel) „Heck-Scheibe“ zu erahnen. Doch Julia Schwöbken wurde in dieser Phase mit einem furiosen Viererpack zur vorzeitigen Beueler Partyqueen. Jetzt blieb das Match ein spannungsgeladenes Kopf-an-Kopf-Rennen, das die TSV mit einem Tick größerer Ge- und Entschlossenheit am Ende nicht unverdient auf ihre Seite zog. Nicht ganz zufällig war die zuverlässige Linksaußen, Kathrin Heid, mit zwei eminent wichtigen Treffern in der Schlusssequenz entscheidend am natürlich frenetisch umjubelten Sieg beteiligt.

Genau dieser letzte Heimsieg zeigte vielleicht exemplarisch den großen Entwicklungsschritt, den das Team der Trainerinnen, Maja Klingenberg und Carina Lübbcke, im letzten Spieljahr insgesamt gegangen ist. Genau wie das Duo an der Seitenlinie, „passt“ es mittlerweile beim Paradeteam. Da spürt man gegenseitiges Vertrauen und große Harmonie als elementare Grundlage für die gezeigte Leistungsstärke. Dazu hat sich die Breite im Kader ab Spielerin Nr. 8 enorm verbessert, insbesondere die blutjungen Spielerinnen haben das Niveau schnell adaptiert und lernen fleißig und schnell hinzu. Das versorgt die Coaches mit wirkungsvollen Alternativen. Nicht zu vergessen die gute und zukunftsträchtige Altersstruktur der Regionalliga Mannschaft. Keine Frage, unsere Paradefrauen haben eine insgesamt richtig gute Saison gespielt und sich formidabel verpuppt: weg vom Wackelkandidaten, hinein in die erweiterte Spitzengruppe. Und das Beste: da schlummert noch jede Menge Potential! Mit dieser schönen Gewissheit darf man sich schon jetzt auf die Saison 2026/2027 freuen – Ahu !!!

Allerdings müssen unsere Mädels zukünftig ohne Franziska „Franzi“ Heck auskommen – zumindest auf dem Spielfeld. Zunächst mal ein riesiger Verlust, im wahrsten Sinne, denn die hoch aufgeschossene Halblinke, vertritt eine aussterbende Spezies. Groß, dynamisch, technisch versiert und torgefährlich – oft waren es ihre „einfachen“ Tore aus dem Rückraum, die den Unterschied machten. Dazu war „Königin Franzi“ auch noch eine gute Abwehrspielerin – meist, logisch – als Hightower im Zentrum. Eine Kombination an Fähigkeiten, die jeder Trainer, jede Trainerin gerne im Team hat. Und als wäre das nicht genug, ist Heck auch noch der Inbegriff einer Teamplayerin. Immer nett, freundlich, loyal, hilfsbereit und lösungsorientiert – teamintern, aber auch extern im Verein.
Leider gibt es einen Haken – nein ich meine nicht die innige Freundschaft zu Mentor Schorsch Moitzfeld und natürlich auch nicht den Stammbaum mit Wurzeln im Siebengebirge. Franzi hat leider eine ganze Latte an leichten, mittleren und schweren Verletzungen über sich ergehen lassen müssen. Zuletzt das Kreuzband und der Meniskus hinterher. Enough is enough!
Die Schmerzen gerieten gestern nach dem Schlusspfiff aber ganz weit in den Hintergrund. Ihr Team hatte eine krachende Abschiedsparty organisiert, mit allem Schnick und Schnack. Da waren selbstverständlich viele Weggefährten/Gefährtinnen, Freunde, Verwandte und Fans dabei. Eric Dierkes verabschiedete Franzi ebenfalls stilvoll im Namen der TSV Bonn rechtsrheinisch. Hat sich die Franzi verdient.
Auch wir sagen Tschüss, Franzi!
Erstmal wieder komplett fit werden, dann vor dem Traualtar mit Tim den schönsten Moment des Lebens genießen und vielleicht irgendwann auch wieder an die TSV denken. 🙏🏻
Wir hoffen innig, dass Du uns in irgendeiner Form neben dem Spielfeld erhalten bleibst. Betreuerin, Trainerin, Co, Funktionärin? Alles wäre nice und wünschenswert. Auch einfach nur so, als Zuschauerin. So long, genieße die Zeit …

Echte Fründe stonn zesamme !
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Nordrhein Regionalliga
TV Alderkerk – TSV 1. Männer
31:34 (13:15)
Rassiges Duell am Kerker Slousenweg, wo auch zu einem eigentlich unbedeutenden Mittelfeldduell, satte 400 Zuschauer eine stimmungsvolle und zum Ende hin sogar hoch emotionale Kulisse bildeten. Die TSV ohne seine Stammkräfte, Luca Bohrmann und Kapitän Daniel Fischer, die Gerüchten aus den Münchner Bavaria Filmstudios zufolge, gemeinsam mit Co-Trainer Tim Wilhelms, parallel ein Casting für die deutsche Adaption des Filmklassikers „Hangover“ durchliefen. Dafür rutschte erstmals Youngster Ben Sander in den rechtsrheinischen Spieltags Kader. Trotz der lauen tabellarischen Konstellation, entwickelte sich von Beginn an ein intensives, aber nie unfaires Regionalligaspiel, das zunächst sehr ausgeglichen verlief. Viel Tempo und hohe Intensität, aber durchaus auch beiderseits fehlerbehaftet. Die TSV zeigte in unterschiedlichen Besetzungen eine gute Defensivleistung gegen die dynamischen Gastgeber, wobei insbesondere Keeper René Krouß und Center Björn Danz sehr verlässliche Konstante waren. Im Angriff kurbelten Nils Bullerjahn und Kevin Fricke sowie punktuell auch Finn Hoffmann unermüdlich an. Aber erst nach der Pause hatte die TSV deutliche Vorteile. Besonders die Beueler Angriffsvariante mit vier Rückraumspielern gestaltete sich recht effektiv und bereitete der TVA-Verteidigung arge Schwierigkeiten. Als Franz Krohn in der 44. Spielminute auf 19:24 stellte, machte sich beim Heimpublikum eine gewisse Ernüchterung breit. Doch Alderkerk Trainer, Tim Gentges, wollte das so nicht akzeptieren und korrigierte in einer Auszeit vehement. So schaffte der nun furiose TVA in der Schlussviertelstunde mit ganz viel Willenskraft, angeführt von seinen überragenden Angreifern, Max Tobae und Thomas Brockmann, nicht nur den Ausgleich, sondern war tatsächlich drauf und dran die Partie komplett zu drehen. Doch ein wichtiger wie unnachahmlicher „Wackel-Treffer“ von Bulle und ein rotzfrecher Steal mit Torerfolg des ebenfalls sehr stark agierenden Niklas, konterten wirksam die aufkommende Heimeuphorie. Zudem entzürnten einige Schiedsrichterentscheidungen in der Crunchtime die Alderkerker Mannschaft und Fans gleichermaßen und die so extrem aufgeheizte Stimmung verwandelten die Vogtei in ein wahres Pulverfass. Doch unsere junge Beueler Crew pinkelte kollektiv Eiswürfel im Bogen, blieb fokussiert und nutze die fast überbrodelnde Atmosphäre cool zu ihren Gunsten.
Schöner Erfolg in einem gewiss nicht einfachen Auswärtsspiel. So geht die Erste zuversichtlich und fokussiert an die Fortsetzung ihrer jüngsten Erfolgsserie, wobei das Heimspiel am nächsten Samstag, 25. April (19:30 h) gegen den SSV Nümbrecht alles andere als ein Selbstläufer werden dürfte. Die Erinnerung an eine der schwächsten Saisonleistungen der TSV – kurz vor Weihnachten – sind leider noch sehr präsent.