Surreal

Veröffentlicht am 10.11.2025
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Hardtberg bei Nacht

Die Spiele am 08. November in der Hardtberghalle

Der Bonner Handball-Samstag verlief tatsächlich unwirklich, unrealistisch und in weiten Teilen sogar traumhaft schön. Jedes einzelne der zuletzt 1700 abgesetzten Tickets (all together) und in der Spitze sicher annährend leibhaftige 1500 Fans auf den Tribünen, sind im Gesamtpaket tatsächlich ein fettes Ausrufezeichen für unsere Sportstadt Bonn.

#wirfürhandballinbonn

Und es war ein wahrhaftiges Statement für unsere schöne Sportart, aber gleichzeitig auch die gewünschte Demonstration für eine bessere Sportstadt Bonn mit bitte, bitte besseren Rahmenbedingungen. Dafür wurde unseren vielen Gästen die Idee der Bonner JSG mit ihren Stärken und Problemen vorgestellt.

Handball Bonn lebt!

Wer noch mehr und noch mehr Fotos vermisst, hier der Link zu den Bildern von Thomas Buddy Schmidt …

Download-Link
https://wetransfer.com/downloads/217f2b46b5de20069c2dbf95ac8fbb9020251109111846/e84a1defd9044afc7227af6b5c50255f20251109112232/fcb299

Viep Spaß dabei und Buddy ein großes Dankeschön !!!

Der Samstag entwickelte sich zu einem überragenden Event, bei dem viele Dinge funktionieren, einige wenige auch nicht, die wir aber natürlich nonchalant unter den Teppich kehren. Konzentrieren wir uns also viel lieber auf die 1001 guten Sachen.

Auf die fein dekorierte Kulisse, mit Klatschpappen auf jedem Sitzplatz und von jedem aktiven Team, von den edlen, flammneuen Bannern aller Vereine im XXL-Format.

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Ganz besonders von den hochprofessionellen DJ‘s Kai und Tim Brückmann (u.a. HSG Wetzlar und TuS Ferndorf), die die Halle immer und immer wieder anheizten und die damit Stefan und Lukas in nichts nachstanden. 😉

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Emilia und Joachim: irgendwie das Foto des Tages

Dazu gehörte bei jedem Spiel eine Einlaufshow mit allem Schnickschnack im Bundesligaformat mit minutiösem Ablauf. Auch die Rahmenbedingungen für die Schiedsrichter, Kampfrichter und für die Gästeteams genügte aller höchsten Ansprüchen.

Zu den vermutlich 1700 Zuschauern live, erlaubten sich die Bonner Verantwortlichen sogar den Luxus einer umfassenden Live-Übertragung bei „sporteuropeTV“ in 1A hochauflösender Qualität „made by Binnenbruck Produktion“.

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Es gab auch die hochemotionalen Momente mit der öffentlichen Vorstellung der Luis Paulo Stiftung im Interview

https://www.luispaulo-stiftung.de

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Herr Jochim im Gespräch

Oder auch der allererste Auftritt vor Publikum der TSV-Tanzbienchen aus Beuel. Es muss nicht immer das ganz große Glanz und Gloria sein, um Menschen zu berühren.

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die schwarzgelben Bienchen auf dem 1. Erkundungsflug
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Eric und Alex stellen die JSG vor

Im perfekt betreuten VIP-Bereich wurde fleißig Netzwerk geknüpft und gute Gespräche geführt. Die Tageskasse war mit den „drei Damen vom Grill“ ideal besetzt und die Einlasskontrolle von den „Schnitten der Dritten“ ebenso charmant moderiert.

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Die JSG-Candybar, der Weinstand der TSV-Oberligafrauen sowie das sonstige Catering im Foyer brummte „all day long“ – der Bierstand der Dritten sowieso. Sogar das Wetter passte perfekt zu einer Hallenveranstaltung: trocken, nicht zu kalt und nicht zu gut.

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Und das alles lief derart rund, weil es ein überragendes Miteinander an Unterstützung und fleißiger Beteiligung gab – bis hin zum lästigen Aufräumen. Um 23:00 Uhr war der „Tag des Bonner Handballs“ tatsächlich schon Geschichte und die Hardtberghalle lag still im Mondlicht verlassen, als hätte er nie stattgefunden. Danke an alle (!!!) Beteiligten, an der Spitze das „Orga Brain Luca Bohrmann“, der ganz sicher an die Grenze seiner Belastung gegangen ist – und ein Stück weit sicher auch darüber hinaus. 😘

Ach ja, Handball gespielt wurde auch. Und wer geglaubt hatte, unsere Gäste wären ehrfürchtig mit einem bunten Strauß von leicht verdienten Punkten für die Gastgeber im Gepäck angereist, der sah sich gründlich getäuscht. Dafür waren die Partygäste einfach zu stark. Aber die allesamt umkämpften Spiele zeigten dafür nahezu alle Facetten, die unsere Sportart zu bieten hat – mit Rasse, Klasse und auch ein wenig Drama …

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BES Regionskreisoberliga weibliche E-Jugend

Poppelsdorfer HV – TSV wE

9:13 (4:6)

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Quasi als leckeres Appetithäppchen, bekamen die Hardcorefans ein tolles Derby unserer jungen Mädchen präsentiert, die sich wenig um die eindrucksvollen Rahmenbedingungen scherten und munter drauflos spielten. Dabei musste der gastgebende PHV leider akzeptieren, dass die zukünftigen JSG-Schwestern von der „Schäl Sick“ in ihrer Entwicklung derzeit noch einen Tick voraus sind. Die Partie war eine tolle Werbung für den Mädchenhandball.

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Nordrhein Regionalliga weibliche B-Jugend

Bonner JSG – TV Alderkerk

23:24 (12:10)

Oder auch dem allerersten auftritt 08.11.2025 24

JSG Coach fasste das besondere Spiel höchst persönlich zusammen, bei dem die Bonner JSG eine Überraschung gegen Tabellenführer Aldekerk nur knapp:

Gegen den favorisierten TV Aldekerk lieferten die Bonnerinnen ein starkes Spiel ab, mussten sich am Ende aber unglücklich geschlagen geben. Vor schon zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle Hardtberg entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie. Unser Team erwischte den besseren Start: Cosima Peris führte ihre Mannschaft mit mehreren sehenswerten Treffern früh in Führung. Über 6:2 (10.) und 11:7 (18.) erspielte sich die JSG ein komfortables Polster. Grundlage dafür war eine aggressive und stabile 3:2:1-Abwehr, sowie eine glänzend aufgelegte Lotta, inklusive einer spektakulären Dreifach-Parade, im Tor. Zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen verdient mit 12:10 vorn – die Stimmung auf den Tribünen war großartig.

Nach dem Seitenwechsel kam Aldekerk jedoch stärker auf. Besonders Mathilda Hummen und Liv Langer drehten bei den Gästen auf und brachten ihre Farben wieder heran. In der Schlussphase entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Beim Stand von 23:23 schien alles offen, doch in der 50. Minute traf Maya Wolski zum 23:24 – es sollte leider der letzte Treffer der Partie bleiben. Die Bonnerinnen warfen noch einmal alles nach vorne, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Trotz der knappen Niederlage zeigte die JSG eine ihrer besten Saisonleistungen.

Trainer Pascal Sack: „Wir haben über weite Strecken sehr guten und schönen Handball gespielt. Am Ende hat uns ein bisschen die Cleverness gefehlt – aber auf dieser Leistung können wir aufbauen.“

Der Fokus lag bei diesem Spiel auf dem Bonner Tag des Handballs, der rund um unser Spiel ausgerichtet wurde. Ein großer Dank gebührt den ehrenamtlichen Helfern und Organisatoren für dieses einmalige Event. Das starke Interesse an der Veranstaltung zeigt, wie groß der Handball in Bonn wirklich ist!

Wir bedanken uns auch bei den zahlreichen Zuschauern für die beeindruckende Unterstützung und bei den beiden jungen Schiedsrichterinnen für die gute Spielführung.

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Kommende Woche geht es dann weiter in der Liga, wenn wir am Samstag, den 15.11. auswärts in Eynatten-Raeren um die nächsten 2 Punkte kämpfen. Wir freuen uns auf euren Support!

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DHB männliche B-Jugend-Bundesliga

Bonner JSG mB1 – TSV Bayer Dormagen

30:36 (17:16)

Von der tollen Kulisse beflügelt, spielte das Team der Trainer Julius und Robin, die vermutlich beste Halbzeit der Saison. Asser, Julian, Mattis und allen voran Tom nutzten den stimmungsvollen Rückenwind und spielten rotzfrech auf. Teilweise erwischten die Bonner eine ganz große Welle und surften teilweise auf einer +5 Tore-Führung davon. Die schon da deutlich über 1000 Fans waren restlos aus dem Häuschen und brachten den Hardtberg zum Beben, wie sonst vielleicht nur im benachbarten Dome. Der Bayer Nachwuchs sichtlich beeindruckt, taumelte, aber er fiel nicht. Gästetrainer Peer Pütz hatte trotzdem Mühe seine Truppe zu stabilisieren und auf Kurs zu bringen. Julius und Peer „battelten“ sich gründlich in Sachen taktischen Kniffen, mit ständig wechselnden Formationen und Systemen. Die Partie hatte alles – nur keine Ruhepausen. Schon bis zur Halbzeit hatte sich Dormagen erholt und wurde deutlich stärker.

Nach dem Seitenwechsel war Bonn immerhin noch bis zur 40. Spielminute dominierend, doch spätestens nach einem Doppelpack des überragenden Tom Frings zum 21:22 (41.)) und 21:23 (42.) nahm das Schicksal seinen Lauf. Auch eine verzweifelte Auszeit der JSG-Coaches half nicht, Dormagen jetzt auch dank überragender Unterstützung von der Torhüterposition deutlich überlegen. Die Gäste gaben die Zügel zum Auswärtssieg nicht mehr aus der Hand und dominierten das Schlussdrittel gnadenlos. Verdient, aber ganz sicher etwas zu hoch. In jedem Fall war die Partie tolle Werbung für den Jugendhandball auf Spitzenniveau. Das sahen auch beide Trainer im anschließenden öffentlichen Statement so, lobten die Kulisse, den Gegner, ihre eigenen Teams und nicht zuletzt auch die Schiedsrichter, Viktor Brilling und Birger Gierke, für die sichere Spielleitung. Profis halt.

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Nordrhein Regionalliga Männer

TSV Bonn – VfL Borussia Mönchengladbach

34:34 (16:15)

Trainer Florian Benninghoff-Lühl war natürlich ebenfalls sehr angetan von den tollen Rahmenbedingungen, war aber als sportlicher Leiter andererseits etwas angefressen, dass die TSV dies nicht besser zu ihren Gunsten nutzen konnte. Vielleicht war es Nervosität oder die holprige Vorbereitungsphase, vielleicht aber tatsächlich auch die paar fehlenden Prozent des berüchtigten RingArena Effekts für den Gegner aus Mönchengladbach, den das Ambiente in der Hardtberghalle natürlich ebenfalls positiv stimulierte. Jedenfalls schaffte es Rechtsrheinisch irgendwie nie, seine Unforced Errors bei technischen Fehlern, beim Abschluss, aber auch im defensiven Zweikampfverhalten vollkommen in den Griff zu bekommen. Irgendwas war immer. Gut, dass Goalie Rene und im Feld Timo und Finn mit guter Tagesform eine tolle Performance hinlegten. Zur vollständigen Überlegenheit reichte das aber tatsächlich nicht. Fohlendompteur Ronny Rogawska wusste mit seinen Jungs immer wieder empfindliche Nadelstiche zu setzen und ließ nie abreißen. Am Ende dominierte die Borussia und die Veranstaltung drohte bei Rückstand TSV und Ballbesitz VfL sogar in eine kleine Vollkatastrophe auszuarten. So konnte Bonn am Ende tatsächlich noch froh sein, dass Kapitän Fischer mit seinem Last-Minute-Treffer noch das Unentschieden und damit die Stimmung für die Aftermatch Party im SION Carre einigermaßen rettete.

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Danke Fischi, Danke Ralf

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Nordrhein Regionalliga Frauen

TSV Bonn – Adler Königshof

27:22 (15:10)

Und so kam es, dass unsere Frauen am späten Abend die Arena als strahlende Heldinnen verließen – und das völlig zurecht. Die TSV legte nach wenigen Minuten eine tolle Leistung auf das ehrwürdige Parkett der Hardtberghalle und hielt das Niveau bis zum Ende. Trainerin Maja Klingenberg war dann auch mehr als zufrieden mit dem Vortrag ihrer Lieben, die tatsächlich alle Vorgaben in der Defensive und in der Offensive – wie besprochen – tadellos gegen die unmittelbaren Tabellennachbarinnen umsetzten. Klasse! Wer glaubte, die Zuschauer würden zu später Stunde und nach den vielen Stunden an erstklassigem Handball müde sein, wurde durch die Beueler Mädchen und ihre Performance wieder wach geküsst. Die Mannschaft entwickelt sich von Spiel zu Spiel und ist jetzt tatsächlich in der erweiterten Spitzengruppe der Regionalliga angekommen.  Natürlich hob Maja die bockstarke Teamleistung hervor, aber zur Wahrheit gehören dann aber immer auch ein paar Heldinnen – die Presse will es einfach so. Dazu gehörten an diesem schönen Abend zweifelsohne die formidable Birte zwischen den Pfosten, Julia als Mrs. Zuverlässig, die torhungrige Michelle Reis, Kreiswiesel Mariessa, Spielmacherin Emil und natürlich auch die mittlerweile (auf und neben dem Feld) unersetzliche Linkspfote Jelena. Zur Belohnung durften die Frauen dann noch die Halle reinigen, aber bei der After Match Party im SION waren die beueler Mädchen das die unumstrittenen Königinnen der Nacht. Congrat !!!

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#WirfürHandballinBonn